Neuerscheinungen

Das neueste Kochbuch von Andrea Oppermann ist ein Gemeinschaftsprojekt mit ihrer Tochter Lisa Oppermann und Conny Golchert. Dieses Mal widmen sich die bekannte Kochbuchautorin und ihre Co-Autorinnen dem Kohlgemüse.

Der Kohl gehört in die moderne Küche, aber er wird unterschätzt und häufig nur als Beilage eingeplant.

Kohl ist nährstoffreich und kalorienarm. Viele Sorten haben entzündungshemmende, verdauungsanregende und das Immunsystem fördernde Eigenschaften.

Das Kochen mit Weiß-, Grün- und Rosenkohl oder Steckrübe und Kohlrabi – auch diese rübenartigen Gewächse sind Kohlsorten – ermöglicht eine nahezu endlos große kulinarische Abwechslung. Hierzulande wenig bekannte Sorten wie Palmkohl und Schwarzkohl ermöglichen ungeahnte Geschmackserlebnisse.

In diesem Buch finden Sie mehr als 130 Rezeptklassiker und neue Kreationen aus den Kohlküchen dieser Welt: Rouladen, Gratins, Suppen, Ofengerichte, Salate und noch vieles mehr.


Themen der Geschichtensammlung Dat glöws du nich … sind, ähnlich wie in den vier vorherigen Büchern in Münsterländer Platt (Äs dat Ampellecht op Raut stonn –  Man mott sick blaoß to helpen wiëttenWenn de Welt unnergeiht . . .Dat Geld ligg op de Straot) wieder Geschichten und Anekdoten. Der Autor hat dieses Mal einen anderen Erzählstil gewählt. Er lässt ein Paar aus dem Münsterland über Erlebnisse berichten, die vorrangig im Auslandsurlaub geschehen sind und alle unter dem Leitfaden „Das glaubst Du nicht!“ stehen, aber alle einen realen Hintergrund haben.

Ursprung des Faibles für das Münsterländer Platt sind die Eltern des Autors. Mit seinem Vater, Aloys Holz, der in dieser Mundart „zu Hause“ war, hat Helmut Holz viele Geschichten bei Verkaufsfahrten mit dem Bäckerwagen selbst erlebt. Andere wurden ihm vom Vater oder von seiner Mutter, Hildegard Holz, erzählt. Sie führte den elterlichen Kolonialwarenladen, der in den 50er und 60er Jahren eine der wichtigsten Kommunikationszentralen der Bauerschaft war, wo der Autor geboren wurde.

Wilfried Rothmann hat mit seinen einfühlsamen und treffenden Zeichnungen auch diesem Buch wieder eine besondere Note gegeben.


Ein einziges Mal weilte Deutschlands größter Dichter in Münster: im Dezember 1792. Im Stadthaus von Fürstin Amalia von Gallitzin an der Grünen Gasse begegnete Johann Wolfgang von Goethe den Mitgliedern des „Kreises von Münster“, eines intellektuellen, speziell an Fragen von Literatur und Philosophie, Theologie und Religion interessierten Freundeskreises. Das besondere Frömmigkeitsmilieu im katholisch aufgeklärten „Kreis von Münster“ ließ den protestantischen Dichter und Staatsmann nicht unbeeindruckt.